Fallbeispiele

Über unsere Vorgehensweise erfahren Sie mehr in einigen ausführlich beschriebenen Fallbeispielen.

Schöck Bauteile GmbH / Baden Baden (Energetische Sanierung Gebäude, Heizung, MSR)

AP Herr Busch, Fa. Schöck Bauteile GmbH / 76534 Baden Baden
Objekt Produktions- und Bürogebäude, Erneuerung Wärmeversorgung
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung, Erweiterung Wärmeversorgung, Erneuerung Heizzentrale mit BHKW (239 kWel.), Optimierung Holzfeuerung, Energetische Sanierung verschiedener Gebäude
Fertigstellung 2012-2014

Blockheizkraftwerk beim Einbau
(elektrische Leistung 239 kW)


...vielleicht kommt Ihnen das bekannt vor...

Sie haben ein Heizungssystem, das nicht ausreichend wärmt - oder trotz Kühlung ist es in Ihren Produktionshallen im Sommer oft stickig und heiß. Und außerdem vermuten Sie: Die Energiekosten sind enorm hoch. Für diese und andere energetische Herausforderungen suchen wir nach effizienten und rentablen Lösungen. Dass sie sich in der Praxis bewähren, diese positive Erfahrung mit der Solares Bauen GmbH machte zum Beispiel die Fa. Schöck Bauteile GmbH mit Hauptsitz in Baden Baden.

Ein industrielles, mittelständisches Unternehmen das u.a. für seine wärmedämmenden Bauprodukte wie z.B. der Isokorb für Balkone bekannt geworden ist. Zunächst ging es dem Unternehmen nur um ein neues Heiz- und Kühlkonzept für den Ausbau eines Bürotrakt auf 800 qm. In der Folge wünschte sich der Kunde ein umfassendes Gesamtkonzept zur effizienten Nutzung von Energie in allen Bereichen der Produktion mit einer Größe von mehreren 10.000 qm.

Die Ausgangslage: Es galt, zahlreiche Anforderungen zu optimieren. So war beispielsweise die aktuelle Wärmeversorgung mittels Gas und Holz unzureichend und die damit erwarteten Einsparungen wurden nicht erreicht. Während es in der Heizperiode zu erheblichen Gebäudeenergieverlusten wegen mangelnder Isolierung kam, erwärmten sich einzelne Produktionsbereiche in der Übergangszeit und an heißen Tagen zu stark.

Die Herausforderung: Vorhandene Systeme sinnvoll zu integrieren, unwirtschaftliche durch effizientere zu ersetzen.

So ging solares bauen vor: Auf Basis einer ganzheitlichen Analyse der Ist-Situation entwickelten wir ein Gesamtkonzept. Es zeigte auf, welche technischen Lösungen sich eignen um beim Heizen, Kühlen oder Lüften Energie und Kosten zu sparen. Erst die Analyse mit zuverlässigen Prognosen bildete die Entscheidungsgrundlage für die schrittweise Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Im Fall der Fa. Schöck waren das ein besserer Wärmeschutz an jenen Gebäuden, die massive Mängel aufwiesen, der Umbau der Hydrauik der Wärmeversorgung, eine verbesserte Regelung, eine effizientere – adiabate – Kühlung der Büroereiche, sowie eine effizientere Kühlung der Produktionsbereiche durch eine Zentralisierung der Anlagen.

Hinzu kamen ein Optimierung der Drucklufterzeugung, der Beleuchtung und der Betrieb von Umwälzpumpen sowie die eigene Erzeugung von Strom in einem BHKW.

Im Ergebnis angenehme Temperaturen das ganze Jahr über, ein um ca. 20 % geringerer Stromverbrauch und um 25 Prozent geringere Energiekosten!

Vermuten Sie ähnlich gelagerte Probleme und möchten Sie sich im Detail über mögliche Lösungswege informieren oder wollen Sie einfach nur sicher gehen bereits alles richtig zu machen... dann kommen Sie unverbindlich mit uns ins Gespräch. Wir entwickeln mit Ihnen individuelle, passgenaue Lösungen und begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung. Dies tun wir unabhängig von Herstellern, Contractoren und Energieversorgern.


LBZ St. Anton / Riegel

AP Herr Welter, Lösungsorientiertes Bildungs-, Beratungs- und Betreuungszentrums (LBZ) St. Anton, 79359 Riegel
Objekt Energetische Heizungssanierung der Gebäude des LBZ St. Anton, ca. 5.000m²
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung, Monitoring, Förderberatung, Antragstellung Klimaschutz-Plus-Programm Baden-Württemberg
Fertigstellung 2013
Auszeichnungen 2012 UMWELPREIS DER ERZDIÖZESE FREIBURG, 2015 DEUTSCHER KLIMAPREIS DER ALLIANZ UMWELTSTIFTUNG

 

Im „Lösungsorientierten Bildungs-, Beratungs- und Betreuungszentrums (LBZ)" St. Anton macht die Energiewende im wahrsten Sinn des Wortes Schule. Alles begann 2009 mit der Initiative der Lehrer Michael Bruckert und Manuel Binder.

Schüler sollten mit einfachen Messungen und spielerischen Experimente lernen mit Energie sparsam umzugehen. Mit Verhaltensänderungen und kostengünstigen Maßnahmen wie z.B. Steckerleisten oder Thermostaten, konnte von 2009 bis 2012 der Stromverbrauch bereits um ca. 6% und der Wärmebedarf um 14% gesenkt werden.

Darüberhinaus entstand auf dem Schulgelände in Riegel ein Energieparcours mit 20 Stationen, an denen regenerative Energien erlebbar werden.

Inzwischen wurde das pädagogisch motivierte Energieprojekt St. Anton mit einigen Preisen für sein Umweltengagement (Umweltpreis der Erzdiözese Freiburg und dem Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2015) ausgezeichnet. In einem Leitfaden für Energiesparprojekte an Schulen und anderen Einrichtungen sind die Erfahrungen aus St. Anton inzwischen gut dokumentiert.

Das wachsende Energiebewusstsein war Ansporn für die Heimleitung nun auch die energetische Sanierung der Gebäude anzugehen. Neben der Dämmung der Gebäude sollte auch die Jahrzehnte alte Ölheizung erneuert werden.

Über Projektbegleiter Rolf Behringer von "Solare Zukunft e.V." bekam die "Solares Bauen GmbH" den Auftrag für ein umfassendes Energiekonzept. In der Folge wurde die Heizung von Öl auf Erdgas umgestellt und ein Blockheizkraftwerk sowie eine Solarstromanlage installiert. Knapp 600.000 Euro kostete der Wärmeschutz, abzüglich eines Landeszuschusses in Höhe von 95.500 Euro. In die Sanierung der Heizung und Heizungsverteilung sowie die Warmwasserbereitung investierte St. Anton 550.000 Euro, davon 178.500 Euro ins Blockheizkraftwerk. 2014 lieferte das Blockheizkraftwerk 72 Prozent der benötigten Wärme und produzierte rein rechnerisch mehr als 90 Prozent des Strombedarfs. Tatsächlich wurden 71 Prozent selbst verbraucht, der Rest eingespeist. Inklusive Solarstromanlage erzeugte St. Anton mehr Strom als es verbrauchte. Die jährlichen Energiekosten sanken von 108.000 Euro vor der Sanierung auf knapp 43 000 Euro. Allein das Blockheizkraftwerk trägt mit 19 500 Euro netto pro Jahr zur Betriebskosteneinsparung bei. Rechnet man die Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg (Klimaschutz Plus) in Höhe 42.000 Euro von für das Blockheizkraftwerk mit, amortisiert sich die Anlage in knapp sechs Jahren.

Energiewende kann jeder

 

Was als Schülerprojekt begann, bescherte 2014 Einsparungen von mehr als 60 000 Euro und 200 Tonnen weniger Ausstoß von Kohlendioxid.

Banz + Riecks Architekten BDA, Bochum

AP Herr Oßenbrink, Hettich Holding GmbH Co. OHG, 32278 Kirchlengern
Objekt Neubau Produktionshalle C2 mit Büro- und Besprechungsräumen, ca. 13.000m²
Unsere Leistungen Energiekonzept, Bauphysik mit Qualitätssicherung, EnEV-Nachweis (DIN 18599), Dynamische Simulation, TGA-Planung (Sanitär, Feuerlöschtechnik, Heizung, Raumlufttechnik, Nutzerspezifische Anlagen, Gebäudeautomation)
Fertigstellung 2011

Unzureichende Kühlung Ihrer Produktion?
Bisherige Lösungen unbefriedigend oder zu kostspielig?
Finden Sie mit uns Alternativen.

Laufen die Maschinen an heißen Tagen auf vollen Touren, kann es in einer Produktionshalle schnell zu warm werden für Mensch und Technik. Kühlung würde Abhilfe bringen – Nicht selten bleiben aber auch realisierte Kühlsysteme hinter den Erwartungen zurück. Es zieht oder es ist immer noch zu warm, von hohen Betriebskosten ganz zu schweigen.

Häufige Ursache: Die Anlagen sind schlicht zu groß, weil sie üblicher Weise mit statischen Rechenverfahren dimensioniert werden. Die Anlagengröße richtet sich dann nach einem extremen Tag des Jahres. Oben drauf werden meist noch „Angstzuschläge“ gerechnet. Im Ergebnis erreichen die Anlagen selbst  unter extremen Witterungsbedingungen immer noch nicht ihren idealen Betriebspunkt. Dies ist in etwa so, als würden Sie sich das neueste Hightech-Mountainbike kaufen, um es fast ausschließlich auf kurzen Wegen im Stadtverkehr zu bewegen.

Die Experten von solares bauen empfehlen einen anderen Weg. Sie betrachten, wie sich ein Gebäude real im Jahresverlauf verhält und fragen: Ab welcher Außentemperatur muss tatsächlich in welchem Maß gekühlt werden und mit wie vielen entsprechenden Tagen muss an diesem Standort im Jahr gerechnet werden? Das bedeutet: Die Ingenieure simulieren die Kühllast dynamisch und legen dabei die Wetterdaten der nächstgelegenen, größeren Messstation vor Ort zu Grunde. Referenzjahr ist das jeweils extremste Jahr, für das Wetterdaten vorliegen. Aktuell wird mit dem bislang wärmsten Jahr 2003 gerechnet. Zum Vergleich wird ein weniger extremes Jahr betrachtet.

So ging solares bauen auch für einen Industriekunden im Raum Bielefeld vor, der eine kostengünstige und effiziente Kühllösung für den Neubau einer rund 12.000 qm großen Produktionshalle suchte. Statt auf elektrische Kühlung setzten die Experten auf ein technisch robustes und vergleichsweise schlichtes System mit gefilterter Außenluft.

Aufgrund der dynamischen Kühllastberechnung ermittelten sie, dass es damit möglich ist, an 99,5 Prozent der Stunden des Jahres die Innentemperatur der Halle auf 26° C zu kühlen. Lediglich an 30 Stunden im Jahr steigen die Raumtemperaturen auf bis zu 28° C an. Mit solchen Wetterereignissen ist am Standort jedoch nur an einen wenigen Tagen in sehr heißen Jahren zu rechnen, wie die Analyse der Wetterdaten zeigte. Ein Risiko und eine Belastung, die der Kunde als zumutbar einschätzte – im Gegenzug sanken seine Investitionskosten um mehr als 400.000 Euro.

Alternative Kühlsysteme und dynamische Berechnung der Kühllast für Neubau oder Bestand 

Ihre Vorteile

  • eine standortgenaue Analyse des zu erwartenden Kühlbedarfs.
  • eine standortangepasste Auslegung der Kühlanlage, so dass diese an den heißen Tagen des Jahres im optimalen Betriebspunkt läuft, die Zugerscheinungen minimiert und die Betriebskosten auf das notwendige Minimum reduziert sind.
  • alternativ ein technisch einfaches, robustes und preiswertes Kühlsystem, welches nur an sehr heißen Tagen des Jahres die gewünschte Raumtemperatur (knapp) nicht erreicht.
  • damit verbunden erhebliche Einsparungen bei den Investitions- und Betriebskosten.
  • unter Beachtung Ihrer spezifischen Anforderungen wie etwa ölhaltige Raumluft, schadstoffhaltige Luft, Reinraum-oder Pharmaanforderungen.

Sie möchten sich im Detail über diesen Lösungsweg informieren?
Sie möchten sich direkt mit dem Kunden über dessen Erfahrungen austauschen?
Sie müssen weitere Herausforderungen lösen – zum Beispiel zu den Themen Abwärmenutzung, effiziente Wärmeversorgung, Druckluftversorgung oder Raumklima in Ihren Büros?

Kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir entwickeln mit Ihnen individuelle, passgenaue Lösungen und begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung. Dies tun wir unabhängig von Herstellern, Contractoren und Energieversorgern.

AP Herr Raimund Dubbers, 69126 Heidelberg
Objekt Denkmalgeschütztes Wohnhaus (Baujahr 1899)

Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung der Heizungssanierung, Solarstromanlage, Stromspeicher
Fertigstellung 2016

Bereits 1999/2000 wurde die Gebäudehülle des denkmalgeschützten Hauses so behutsam wie möglich energetisch saniert. Dem Bauherr lag bereits damals auch eine innovative Energieversorgung des Gebäudes am Herz. Heraus kam damals eine Kombination aus Wärmepumpe, Rapsöl betriebenem Blockheizkraftwerk, eine thermische Solaranlage sowie ein Erdgas betriebener Heizkessel.

Das rapsölbetriebene BHKW hatte 2013 seine Lebenszeit erreicht, der Kessel mit dem Baujahr 1994 musste erneuert werden und auch die thermische Solaranlage (Röhrenkollektoren) war teilweise durch Hagel zerstört. Ein Energiekonzept sollte nun klären welche Komponenten der Heizungsanlage ersetzt werden sollten.

Der Bauher entschied sich für ein erdgasbetriebenes Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einer elektrischen Leistung von 15 kW, dass zukünftig auch ein oder mehrere Nachbargebäude mit Wärme und Strom mit versorgen könnte. Auf einen Spitzenlastkessel wurde verzichtet. Als Notfallversorgung für den Fall, dass das BHKW einmal ausfallen sollte, dient die Wärmepumpe. Die solarthermische Anlage wurde durch eine kleine Solarstromanlage (mit einer elektrischen Leistung von 5 kW) ersetzt. Zusammen mit einem kleinen Stromspeicher (effektive Ladekapazität) erreicht das Gebäude nun stromseitig einen Eigenversorgungsanteil von ca. 80%.

Eine Volleinspeisung des in einem BHKW erzeugten Stroms ist nur in den seltensten Fällen wirtschaftlich. So bekommt man fur den derzeit ins Netz eingespeisten Strom aus einem BHKW derzeit weniger als 10 Cent/kWh. Mit jeder Kilowattstunde hingegen, die im eigenen Objekt auch genutzt wird spart man Bezugskosten, die je nach Stromtarif auch über 20 Cent/kWh liegen können. Viele BHKWs werden daher bei der Dimensionierung und der Betriebsweise auf hohe Eigenstromerzeugungsanteile hin optimiert. Bereits ein kleiner Stromspeicher hilft dabei den Eigenstromanteil deutlich zu erhöhen.

Sie möchten sich im Detail über diesen Lösungsweg informieren?
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Sie müssen weitere Herausforderungen lösen – zum Beispiel zu den Themen Abwärmenutzung, effiziente Wärmeversorgung, Druckluftherstellung oder Raumklima in Ihren Büros?

Kommen Sie mit uns ins Gespräch. Wir entwickeln mit Ihnen individuelle, passgenaue Lösungen und begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung. Dies tun wir unabhängig von Herstellern, Contractoren und Energieversorgern.