Leistungen

Die Philosophie der solares bauen GmbH ist es, energieeffiziente Gebäude bei vorgegebenem Kostenbudget zu konzipieren, zu planen und auszuschreiben, sowie bei der Realisierung im Rahmen der Bauüberwachung zu begleiten. Am Anfang steht dabei in aller Regel ein Energiekonzept, welches als Orientierung für die weitere Umsetzung dient.
Wir entwickeln mit Ihnen individuelle, passgenaue Lösungen und begleiten Sie von der Planung bis zur Umsetzung und einem Monitoring. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über unser Angebot. Die Solares Bauen GmbH bietet Analyse, Messtechnik, Bauphysik, Nachweise, Technikplanung (TGA) und Monitoring - alles aus einer Hand.


Beratung & Energiekonzepte

Energiekonzepte & Kosten-Nutzen-Analysen sind für uns eine wichtige Grundlage des Handelns. Im Rahmen von Analyse und Konzept klären wir zusammen mit unseren Kunden folgende Fragen:

  • Wie hoch sind die aktuellen Energie- und Betriebskosten für Wärme, Strom und Wasser bzw. wie hoch werden diese in Zukunft sein, inkl. Bewertung und Beratung von geeigneten Energieträgern und effizienten Produktionsmaschinen.
  • Einsparpotentiale & Investitionskosten: Wie ist der aktuelle Zustand der technischen Anlagen sowie der Gebäudehülle. Wo bestehen die größten, wirtschaftlichsten Energieeinsparpotentiale, mit welche Investitionskosten und welchem Ertrag (ROI, statische Amortisation, ...) ist zu rechnen.
  • Wo bestehen Betriebsprobleme von technischen Anlagen (Überhitzung, Fehlfunktion, überdurchschnittlich hohe Ausfallraten, …)
  • Sanierungsbedarf: Wo besteht in absehbarer Zeit Sanierungsbedarf bei technischen Anlagen oder der Gebäudehülle und was bedeutet das hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der Energieversorgung.
  • Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?
  • Förderberatung: Welche Förderprogramme stehen für das Energiekonzept sowie für die Maßnahmen zur Verfügung.

Bei der Kosten-Nutzen-Analyse ist uns wichtig, dass

  • eine umfassende Betrachtung unter Berücksichtigung aller Kostenfaktoren von der Investition über die Bedienung bis zur Wartung und dem Betrieb erfolgt,
  • die Kostenansätze im Konzept kontinuierlich mit den Ergebnissen unserer aktuellen Ausschreibungsergebnisse abgeglichen werden und somit belastbare Datengrundlagen vorhanden sind,
  • und alle Einspartechnologien von der Wärmedämmung über die Verglasung bis zur Energieversorgung und der Solarenergienutzung bilanziert werden.

Referenzbeispiele
Schöck Bauteile GmbH / Baden Baden (Energetische Sanierung Gebäude, Heizung, MSR)

Studie: Kraft-Wärme-Kopplung in der Stadt Freiburg / Umweltschutzamt Freiburg

E-Werk Mittelbaden / Lahr

Passivhaus-Schule / Essen

Wirtschaftlichkeitsberechnungen: Unsere Kosten-Nutzen-Analysen (Vollkostenrechnungen) berücksichtigen alle relevanten Kosten (Betrieb, Verbrauch, Kapital). Die Ermittlung der Investitionskosten erfolgt auf Basis vergleichbarer Objekte die von uns projektiert und abgerechnet wurden. Die Energieeinsparpotentiale und Betriebskosten werden mittels Simulationssoftware unter Beachtung von Erfahrungswerten aus realisierten Projekten ermittelt. Energie wird in Zukunft teurer werden. Anhand von Sensitivitätsanalysen zeigen wir auf, wie sich die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen bei entsprechender Veränderung der Energiepreise entwickeln wird.

Dieses und vieles mehr wird bei der Erstellung von Energiekonzepten geklärt. Als Ergebnis erhalten unsere Kunden einen Maßnahmenkatalog für die Zukunft. Hier wird erläutert welche Maßnahmen sofort und welche in den nächsten 10 Jahren realisiert werden sollten.

Mit uns kommen Sie sicher zur Umsetzung: Da wir nicht nur Konzepte erstellen, sondern am liebsten auch planen, ausschreiben und umsetzen, können Sie sich sicher sein, dass unsere Kostenansätze kontinuierlich dem Marktgeschehen angepasst werden, so dass wir Sie weitgehend vor bösen Überraschungen bewahren können.

Ökobilanzierung: Im Rahmen unserer Energiekonzepte bilanzieren wir auch die Auswirkung der verschiedenen Maßnahmen auf verschiedene Schadtstoffe bzw. Emissionen die mit dem Energieverbrauch verbunden sind. Wir bilanzieren mit den jeweils aktuellen Versionen von GEMIS (Schadstoffbilanzierungssoftware).

Die solares bauen GmbH begleitet Sie auch auf dem Weg zu Ihrer Solarstromanlage oder einem Blockheizkraftwerk (BHKW). Dazu gehört auch die Erstellung von Messkonzepten, die Beratung und Umsetzung von Eigenstrom- Direktstrom oder Mieterstrommodellen (Eigenstromnutzung) sowie die Abstimmung mit dem Energieversorgungsunternehmen.

Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energiequellen oder Kraft-Wärme-Kopplung an Großabnehmer oder an der Strombörse.

Verpflichtende Direktvermarktung

Für Biogas- und Biomethananlagen gilt bereits seit dem EEG 2012 eine Direktvermarktungspflicht für Strom aus Anlagen, die nach dem 1.1.2014 ans Netz gingen und deren Leistung über 750 kW betrug.

Mit dem Inkrafttreten des EEG 2014 zum 1.8.2014 gilt eine verpflichtende Direktvermarktung auch für alle Neuanlagen, die nach dem EEG gefördert werden, wenn die installierte Leistung der Anlage 500 kW übersteigt. Seit dem 1.1.2016 werden zusätzlich auch Anlagen mit einer installierten Leistung ab 100 kW zur Direktvermarktung verpflichtet (EEG 2014, §37). Diese verpflichtende Direktvermarktung gilt nicht für Bestandsanlagen (EEG 2014, §100, Absatz 1, Nr. 6).

Seit Anfang 2016 gilt die verpflichtende Direktvermarktung (gemäß KWK-G) auch für alle KWK-Anlagen ab 250kWel und für alle Neuanlagen, die ab dem 1. Juli 2016 ans Netz gehen, tritt die Pflicht, den erzeugten Strom direktzuvermarkten, auch für KWK-Anlagen ab 100kWel in Kraft.

Referenzbeispiele
LBZ St. Anton (Energetische Sanierung Schulgebäude) / Riegel
Wohnhaus Scheffelstr. 48 (Baujahr 1899), Sanierung Heizung, Solarstromanlage, Stromspeicher / Freiburg

Heizungssanierung bisher verschoben?
Anforderungen des Erneuerbaren Wärmegesetzes erfüllen — aber wie?
Ganz einfach — Überlassen Sie das uns!

Ob privat, gewerblich oder öffentlich:
Seit 1.7.2015 gelten die strengeren gesetzlichen Anforderungen durch das Erneuerbare-
Wärme-Gesetz Baden Württemberg beim Austausch alter Heizungsanlagen.
Es reicht nicht mehr, nur einen neuen Heizkessel einzubauen. Sie müssen weitere Anforderungen erfüllen. Aber wie?
Bei einem Vorort-Check suchen wir mit Ihnen zusammen nach geeigneten Lösungen. In einem Konzept beantworten wir Ihre Fragen, zum Beispiel:

  • Wann ist ein Sanierungsfahrplan sinnvoll?
  • Was ist ein Blockheizkraftwerk und lohnt sich das?
  • Wie kann Solarenergie preiswert genutzt werden.. oder ist es kostengünstiger, das Gebäude besser zu dämmen?

Wir beantragen für Sie geeignete Förderungen und kümmern uns bei Bedarf um die gesamte Finanzierung.
Und natürlich bieten wir auch eine detaillierte Planung und begleiten Umsetzung und Betrieb — alles aus einer
Hand.

Schreiben Sie uns an
energiedirekt@solares-bauen.de
oder rufen Sie uns an 0761-45688-30

Contracting: Wir machen KEIN Contracting, aber wir helfen Ihnen den richtigen Partner (Ausschreibung & Auswahl) zu finden.
Contracting bietet folgende Vorteile:

  • Finanzierung von Energieversorgung oder Energiesparmaßnahmen durch einen DRITTEN, so dass das Eigenkapital für „wichtigere“ Maßnahmen, wie z.B. eine Betriebserweiterung zur Verfügung steht.
  • Verlagerung von investiven Kosten auf laufende Betriebskosten, z.B. im Wohnungsbau, so dass die Immobilien günstiger errichtet werden können.
  • Risikoabdeckung bei der Realisierung von Einspar- und Energieversorgungsmaßnahmen durch einen DRITTEN, der in diesem Sektor über besseres Know How und bessere Einkaufkonditionen verfügt.

Beim Contrating muss der DRITTE aber immer auch mitfinanziert werden. Jeder Contracting-Geber muss für Risiko, Finanzierung, Gewinn und Abwicklung einen entsprechend hohen Zuschlag berücksichtigen. Contracting ist daher fast immer teurer als die Eigenrealisation.

Sollten Sie sich für Contracting entscheiden, dann ist es ganz besonders wichtig den besten und in aller Regel wirtschaftlichsten Bieter (Contractor oder Contracting-Geber) zu finden. Wir helfen Ihnen bei der Konzeption, Ausschreibung und Vergabe von Contracting-Maßnahmen und wir zeigen Ihnen was die eigenfinanzierte Realisierung kosten würde.


Nachweise, Zertifikate & Energieaudits

Unsere Ingenieure sind Sachverständige mit entsprechender Nachweisberechtigung für eine Vielzahl von Förderprogrammen, geforderten Nachweisen (EnEV, KFW, E-Wärme-G, Energieeffizienz in Unternehmen u.v.m.) und Energieaudits (DIN EN ISO 50001, DIN 16247). Wir beraten Sie hinsichtlich der aktuellen Förderkonzepte und begleiten Sie bei der Erstellung der Bestandsanalyse, beim Energiekonzept sowie bei der anschließenden Umsetzung.

Seit 2015 sind Energieaudits (in Folge der Energieeffizienzrichtlinie, 2012/27/EU) für größere und verbundene Unternehmen zur Pflicht geworden.

Mit der Neufassung des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G, in Kraft getreten am 22.04.2015) werden Unternehmen, die keine Kleinstunternehmen bzw. kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) sind, verpflichtet, bis zum 5. Dezember 2015 und danach mindestens alle vier Jahre nach dem vorangegangenen Energieaudit ein Wiederholungsaudit durchzuführen. Das Energieaudit hat den Anforderungen der DIN EN 16247-1, Ausgabe Oktober 2012, zu entsprechen oder alternatv in bestimmten Fällen der ISO 50001/EMAS.

Wenn Sie ein Energieaudit für Ihr Unternehmen durchführen lassen wollen, sprechen Sie uns an (Kontakt).

Weiterführende allgemeine Informationen zum Energieaudit hier.

KfW-Nachweis: Die KFW fördert Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen, die energetische Sanierung von Gebäuden und Anlagen sowie die Errichtung von energiesparenden Neubauvorhaben (KFW-Förderprogramme u.a. Effizienzhäuser).

EnEV-Nachweis: Wir führen bundesweit EnEV-Nachweise nach der jeweils aktuell gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) für Wohn- und Nichtwohngebäude und bilanzieren den Energiebedarf für Heizung, Warmwasser, Kühlung und elektrische Verbraucher (Beleuchtung, Hilfsantriebe, etc.) auf Grundlage der DIN 41086-6, 4701-10 und V 18599.

Passivhaus-Nachweis & Begleitung Zertifizierung / PHPP: Bereits im Gründungsjahr 1999 hat die solares bauen GmbH die Erstellung des ersten Mehrfamilien-Passivhauses in Deutschland (Link zu Wohnen & Arbeiten) begleitet. Seither unterstützen wir die Umsetzung und Zertifizierung von Passivhäusern im Bereich der Bauphysik aber auch bei der Planung und Ausführung der technischen Anlagen.  Die Einhaltung des Passivhausstandards ist mit Hilfe des PassivhausProjektierungs-Pakets (PHPP) nachzuweisen. Um einen zertifizierten Passivhausstand zu realisieren erfordert die Erstellung des Nachweises eine entsprechend genaue Detaillierung von Planunterlagen, Rechenverfahren und Details zum Bauvorhaben.

Wir unterstützen Sie dabei in allen Punkten.

Referenzbeispiele

Solvis I/II: Neubau und Erweiterung Produktions- und Verwaltungsgebäude / Braunschweig
juwi AG Firmensitz (Bauabschnitt I bis III) / Wörrstadt

Seoul Zero Emission / Seoul (Süd-Korea)

Zentrales Kunstdepot / Freiburg

Passivhausstandard

Sächsisches Landesarchiv / Dresden
Passivhaus-Schule / Essen


Bauphysik

Moderne, energiesparende Gebäude erfordern exakte Ausführungsdetails.

solares bauen berät zu den Themen:
Wärmebrücken, Luftdichtheit, Wärmedämmung, Verglasungen, passive Solarenergienutzung uvm.

Blower Door Messung / Luftdichtheit: Luftundichtheiten in Fassaden, bei Fenstern und Anschlüssen führen zu unangenehmen Zugerscheinungen, zu Feuchteschäden sowie zu unnötig hohem Heizenergiebedarf. Eine luftdichte Gebäudehülle zählt deshalb zu den wichtigsten Anforderungen an eine hochwertige Bauweise.

Um die Qualität eines Gebäudes zu prüfen, führen wir BLOWER DOOR MESSUNGEN durch. Die Messungen erfolgen durch unseren zertifizierten Prüfer mit mehr als 10jähriger Erfahrung. Bei der BLOWER DOOR MESSUNG wird ein Unterdruck im Gebäude erzeugt. Dies ermöglicht es Leckagen in der Gebäudehülle sichtbar zu machen. Entsprechend der Ergebnisse beraten wir bei der Auswahl der Produkte und unterstützen Bauherr und Architekt bei der Ausführung der Luftdichtung.

Referenzbeispiel

Baugruppe Kleehäuser (Zerohaus) / Freiburg

Dampfdiffusion

Bei denkmalgeschützten Gebäuden besteht oftmals das Problem, dass die Außenwände nur von innen gedämmt werden können. Auch wenn die Innendämmung immer nur die zweitbeste Lösung darstellt, so kann doch mit modernen baubiologisch verträglichen Materialien eine deutliche Verbesserung des Wärmeschutzes erreicht werden.

Referenzbeispiel
IT-Factory / Heidelberg (Energiekonzept & Raumklimasimulation)

Dynamische Gebäudesimulation & Raumklimaanalyse

Mit Hilfe von Computersimulationen können Wärme- und Kältebedarf sowie Raumkomfort und Raumtemperaturen bereits in der Vorplanungsphase prognostiziert werden. Dies erlaubt es ein Optimum zwischen technischer Ausstattung, baulichen Maßnahmen und Raumkomfort zu erzielen.

Mit Unterstützung der Gebäudesimulation können folgende Fragestellungen geklärt werden:

  • Welche Temperaturverhältnisse ergeben sich, wenn vollständig auf Kühlung verzichtet wird.
  • Anordnung, Ausmaß und Qualität von Glasflächen und Oberlichtern.
  • Optimierung von Gebäudemassen: Welche Vorteile ergeben sich durch die Aktivierung von Gebäudemassen, welche Massen sind zu aktivieren.
  • Abschattungssysteme und Regelkonzept für Abschattung.
  • Kühlung durch natürliche Lüftung mittels Nachtlüftung (falls möglich).
  • Kühlung durch geothermische Systeme: Grundwasser / Erdsonden.
  • Konzeption eines Regelkonzeptes zur Steuerung der passiven Kühlung (Lüftungsklappen, Ventilatoren, Abschattungssysteme, Beleuchtung).
  • Wirtschaftlichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Kühlsysteme wie kombinierte Fußbodenheizung/Kühlung, Deckenheizung/Kühlung bzw. Einsatz von Konvektorheizung/Kühlung.
  • Einfluss von Klimaveränderungen durch den Einsatz verschiedener Klimadatensätze (Testreferenzjahre, Extremklimajahre)

und vieles mehr.

Die Computersimulationen werden mit dem dynamischen Mehrzonen-Modell TRNSYS durchgeführt.

Wärmebrücken

Energiesparende Gebäude sollten möglichst wenige Wärmebrücken aufweisen. Je nach Einbau können Wärmebrücken zu erheblichen Schimmelpilzproblemen führen. Manchmal können Wärmebrücken aber auch überschätzt werden, so dass deren Vermeidung zu hohen Kosten bei nur sehr geringer Energieeinsparung führt. Wir helfen bei der Entwicklung von Details und bewerten die Problematik der Kondensatbildung (Schimmelpilzgefahr) sowie die mögliche Energieeinsparung.

Einzelnachweis für Wärmebrücken beim Passivhaus

 

Bei der Berechnung von Passivhäusern müssen alle Wärmebrücken optimiert und einzeln nachgewiesen werden. Unsere zertifizierten Passivhausplaner unterstützen Bauherrn und Architekten bei der Optimierung und der Berechnung der Wärmebrücken.

Einzelnachweis für Wärmebrücken bei KFW-Effizienzhäuser

Hochwertige KFW-Effizienzhaus-Standards können insbesondere dann wirtschaftlich und preiswert realisiert werden, wenn statt dem pauschalen Wärmebrückenzuschlag von 0,05 oder 0,10 W/m²K ein Einzelnachweis der Wärmebrücken erfolgt. Durch den Einzelnachweis kann eine wirtschaftliche Optimierung zwischen investivem Aufwand bei der Wärmebrückenvermeidung und entsprechendem Aufwand bei Verglasungen, Wärmeschutz und Lüftungsanlagen erfolgen.

Referenzbeispiele
Fuhrmannsgasse / Hochdorf

Bahnstadt, Baufeld W1.5 (Neubau Wohnanlage im Passivhaustandard) / Heidelberg

Bahnstadt, Schwetzinger Terrasse, Baufeld W6 (8 Mehrfamilienhäusern & 8 Reihenhäusern in Passivhausbauweise) / Heidelberg

Tageslicht: Planung & Messung

Tageslicht sorgt für natürliche und angenehme Beleuchtung. Darüber hinaus können Energie und Betriebskosten eingespart werden, wenn Räume mittels Tageslicht statt über Kunstlicht beleuchtet werden. Anhand von Simulationsrechnungen können wir die Tageslichtverhältnisse im Gebäudeentwurf exakt vorhersagen und optimieren.

Referenzbeispiele

Neuer Campus der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH / Frankfurt
Hettich Fabrikgebäude C2, B7, Hettich ONI (Vlotho) / Kirchlengern
Fa. Athmer & Athmer Fingerschutz Neubau von Büro- und Produktionsgebäude / Arnsberg

Numerische Strömungssimulation (CFD)

Mit der numerischen Strömungssimulation kann man z.B. vorhersagen, ob z.B. die Planung der Belüftung einer Halle oder von offenen Büroräumen auch überall für eine gute Luftqualität sorgt oder ob es z.B. zu unerwünschten Zugerscheinungen kommt. So kann man vorab sicherstellen, dass ein bestimmtes Lüftungskonzept auch funktioniert.

In Kooperation mit der http://www.htco.de/

Referenzbeispiel

Neuer Campus der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH / Frankfurt


Analyse & Messtechnik

Die Bestandsanlagen unserer Kunden sind so individuell wie deren Produkte. Optimierungs- und Effizienzstrategien lassen sich daher oft nur dann erarbeiten, wenn deren Anforderungen genau bekannt sind. Hier analysieren wir mit Hilfe unserer Messtechnik Energie- und Wärmeströme, Klimabedingungen, optimale Betriebsbedingungen, Schwachstellen, uvm.

Blower Door Messung / Luftdichtheit: Luftundichtheiten in Fassaden, bei Fenstern und Anschlüssen führen zu unangenehmen Zugerscheinungen, zu Feuchteschäden sowie zu unnötig hohem Heizenergiebedarf. Eine luftdichte Gebäudehülle zählt deshalb zu den wichtigsten Anforderungen an eine hochwertige Bauweise.

Um die Qualität eines Gebäudes zu prüfen, führen wir BLOWER DOOR MESSUNGEN durch. Die Messungen erfolgen durch unseren zertifizierten Prüfer mit mehr als 10jähriger Erfahrung. Bei der BLOWER DOOR MESSUNG wird ein Unterdruck im Gebäude erzeugt. Dies ermöglicht es Leckagen in der Gebäudehülle sichtbar zu machen. Entsprechend der Ergebnisse beraten wir bei der Auswahl der Produkte und unterstützen Bauherr und Architekt bei der Ausführung der Luftdichtung.

Referenzbeispiel

Baugruppe Kleehäuser (Zerohaus) / Freiburg

Raumluftqualität / CO2 Messungen: Kohlendioxid (CO2) ist ein sehr guter Indikator für die vorherrschende Raumluftqualität. Es entsteht als Abbauprodukt der menschlichen Atmung und ist somit überall dort in hoher Konzentration anzutreffen wo sich viele Menschen bei schlechter Belüftung zusammenfinden. Hohe CO2-Konzentrationen bei entsprechend schlechter Raumluftqualität sind insbesondere in unzureichend belüfteten Großraumbüros, Besprechungs- und Veranstaltungsräumen sowie Klassenräume anzutreffen (Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft,  Umweltbundesamts).  Mit unserer Messtechnik analysieren wir das Raumklima sowie die vorhandene Anlagentechnik mit dem Ziel das Raumklima zu verbessern.

Referenzbeispiel
Monitoring: Analyse von Raumklima und Luftqualität am Gymnasium Essen Überruhr / Essen

Druckluft: Druckluft wird in nahezu jedem Industrieunternehmen zur Montage, Kühlung, Steuerung, Abreinigung und vielen anderen Prozessen benötigt. Den sehr vielen Vorteilen der Druckluft steht systembedingt leider häufig ein schlechter Wirkungsgrad gegenüber. Typischerweise werden etwa 5 bis 10% der eingesetzten Energie genutzt. Wir begleiten Sie auf dem Weg zu Effizienzverbesserung und führen hierzu Bedarfsanalysen, Lastgangmessungen, Leckagesuche und Anlagenchecks durch.

Referenzbeispiele
Fa. Glatt, Büro & Technikgebäude Pasteurallee / Binzen
Schöck Bauteile GmbH / Baden Baden (Energetische Sanierung Gebäude, Heizung, MSR)
Denios AG / Bad Oeynhausen
Hettich Fabrikgebäude C2 (Kühlung eines Produktionsgebäudes) / Kirchlengern

Elektrische Anlagentechnik / Elektrisches Energiekonzept: Die Kosten für elektrische Energie sind in den letzten Jahren deutlich angestiegen. In vielen Industrie- und Gewerbeunternehmen dominiert die elektrische Energie die Betriebskosten. Unsere Ingenieure analysieren alle Anlagen hinsichtlich der möglichen Einsparpotentiale und führen Verbrauchs- und Lastgangmessungen an ausgewählten Anlagen durch mit dem Ziel alle wirtschaftlichen Einsparpotentiale zu erschließen.

Referenzbeispiele
Hettich Fabrikgebäude C2, B7, Hettich ONI (Vlotho) / Kirchlengern

Schöck Bauteile GmbH / Baden Baden (Energetische Sanierung Gebäude, Heizung, MSR)

Denios AG / Bad Oeynhausen

IR Thermografie: Mit Hilfe der IR-Thermografie können Wärmebrücken am Bau identifiziert und visualisiert werden. Noch wertvoller ist mittlerweile aber auch die Möglichkeit der Anlagenbewertung. So können mit Hilfe der IR-Thermografie Strömungsprobleme in Speichern, Fußbodenheizungen oder Solarkollektoren ausfindig gemacht werden.


Technikplanung / Technische Gebäudeausrüstung (TGA)

Als Energie- und Technikplaner ist es uns ein besonders Anliegen, dass die im Rahmen von Energiekonzept und Computersimulation entwickelten Maßnahmen möglichst vollständig und reibungslos umgesetzt werden. Wir bieten daher alle Leistungsphasen der Technikplanung vom Entwurf über die Werkplanung und Ausschreibung bis zur Bauüberwachung und Abnahme. Moderne, energiesparende Gebäude erfordern exakte Ausführungsdetails. Und auch die Überwachung der Bauausführung wird aus vielerlei Gründen immer anspruchsvoller. Unsere Mitarbeiter sorgen durch regelmäßige Fortbildungen dafür, dass jeweils die geignetsten Materialen und Produkte zum fachgerechten Einbau kommen.

Unsere Planungsleistung erstreckt sich über alle Technologien wie z.B. Sanitäre Anlagen, Druckluft, Labore, Heizungsanlagen, Sprinkler, Lüftung, Klima, Mess-Steuer-Regeltechnik (MSR).

Der Umfang unserer Planungsleistungen richten sich nach den Vorgaben der HOAI §53 (Anlage 14). Einen umfassenden Überblick über unsere Leistungen erhalten Sie anhand unserer Projekte und Referenzen.

Energiekonzepte & Kosten-Nutzen-Analysen sind für uns eine wichtige Grundlage des Handelns.Energiekonzepte und Energieanalysen bilden die Grundlage jeglichen Handelns. Im Rahmen von Analyse und Konzept klären wir zusammen mit unseren Kunden den richtigen Weg zur Energieeffizienz.

Als Ergebnis erhalten sie einen Maßnahmenkatalog für die Zukunft. Hier wird erläutert welche Maßnahmen sofort und welche in den nächsten 10 Jahren realisiert werden sollten.

Vor- und Entwurfsplanung: Aufbauend auf den Entscheidungen zum Energiekonzept sowie den vielfältigen Anforderungen unserer Kunden,  erfolgt die Erstellung der Vor- und Entwurfsplanung mit einer detaillierten Kostenberechnung, genauen Terminplänen, Entwurfsplänen, Berechnungen und vielem mehr.

Ausführungsplanung: Aufbauend auf einer durch den Kunden frei gegebenen Entwurfsplanung erstellen wir umfangreiche, detaillierte Ausführungspläne. Diese sind Grundlage für die anschließende Ausschreibung sowie die späteren Leistungen der Fachunternehmen.

Ausschreibung & Vergabe: Wir schreiben qualitätsorientiert und produktneutral aus. Das sichert unseren Kunden günstige Konditionen bei hoher Zuverlässigkeit auch nach Ablauf der Gewährleistungsfristen.

Bauüberwachung: Im Auftrag unserer Kunden überwachen wir die Fachunternehmen bei der Ausführung der projektierten Maßnahmen, damit die gewählten Produkte auch wirklich eingebaut werden und die Ausführung mit den Planunterlagen übereinstimmt.

Monitoring: Im Anschluss bieten wir unseren Kunden auch eine Begleitung über die Abnahme hinaus, um die prognostizierten Ziele (Energieverbrauch, Raumklima, Luftqualität, …) überprüfen und nachsteuern zu können. Denn in der Regel muss jedes Objekt erst mal über eine Heiz- und Kühlperiode nachreguliert werden um wirklich ein optimales Ergebnis zu erzielen.


Förderberatung

Wo gibt es Fördergelder? Wie muss man Fördergelder beantragen? Antworten auf Fragen, die uns häufig  gestellt werden.

Wir finden für Sie ob und ggf. welche Förderungen für Sie in Frage kommen und begleiten Sie vom Antrag bis zur Abrechnung und unterstützen Sie ggf. bei der Beschaffung notwendiger Nachweise.


Forschung & Monitoring

Einen Großteil unserer Projekte begleiten wir von der Konzeption und Simulation über die TGA-Planung und Bauüberwachung bis zur Abnahme.

Im Anschluss bieten wir unseren Kunden auch eine Begleitung über die Abnahme hinaus, um die prognostizierten Ziele (Energieverbrauch, Raumklima, Luftqualität, …) überprüfen und nachsteuern zu können. Denn in der Regel muss jedes Objekt erst mal über eine Heiz- und Kühlperiode nachreguliert werden um wirklich ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Monitoring muss nicht immer gleich im Rahmen von Forschungsprojekten erfolgen. Insbesondere bei Bestandsobjekten führen wir ein Monitoring im „kleinen Rahmen“ durch um die Schwachpunkte von Produktionsanlagen, Gebäudehülle und Energieversorgung analysieren zu können. Je nach Situation analysieren wir hier die Luftdichtheit, die Tages- und Kunstlichtqualität, die Luftqualität, den Druckluftbedarf sowie Leckagen, den elektrischen Energiebedarf, den Wärmebedarf bzw. die Wärmeleistung, die Wärmebrücken mittel IR-Thermografie, uvm.

Eine besondere Qualität von solares bauen sehen wir in der Verknüpfung von wissenschaftlicher Arbeit und umfassender Praxiserfahrung. In einzelnen Fällen wurden unsere Projekte aber auch im Rahmen von wissenschaftlichen Begleituntersuchungen noch über einen Zeitraum von 2 Jahren (nach Einzug) hinsichtlich der erzielten Ergebnisse bei Raumklima, Tageslicht und Energiebedarf wissenschaftlich begleitet und bewertet. Besonders möchten wir Sie auf die Projekte Pollmeier und Solvis aufmerksam machen. Beide Projekte sind „Preisträger“. Die Projekte wurden von uns planerisch betreut und im Rahmen des Forschungsprogramms solarbau:MONITOR überprüft. Beide Projekte stehen beispielhaft für unsere Arbeit.

Referenzbeispiele:

Banz + Riecks Architekten BDA, Bochum

AP Herr Jäger, SOLVIS GmbH & Co. KG, 38112 Braunschweig
Objekt Produktions- und Verwaltungsgebäude mit insgesamt 7.500m² Nutzfläche mit Rapsöl-BHKW, Solaranlage, Lüftungswärmerückgewinnung, Vakuumtoiletten, Sprinkleranlage und solare Beheizung des Sprinklerbeckens
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung
Fertigstellung Solvis I 2002, Solvis II 2010
Auszeichnungen EUROPÄISCHER SOLARPREIS 2002, 1. PREISTRÄGER: ARCHITECTURE + TECHNOLOGY AWARD 2003, 1. PREISTRÄGER: GLOBAL ENERGY AWARD 2003, 1. PREISTRÄGER: PROM DES JAHRES 2008

 

Beim Entwurf der Haustechnik für das neue Produktionsgebäude des Kollektorherstellers Solvis wurden, entsprechend dem Tätigkeitsfeld des Bauherrn, eine Vielzahl regenerativer Techniken berücksichtigt.

  • Nullemissionsfabrik
  • 100 % regenerative Wärme- und Stromversorgung über 60 kWp Photovoltaikanlage, 200 m2 Kollektoranlage und Rapsöl-BHKW
  • Solare Beheizung und Kühlung der Halle über die Sprinklerspeicher
  • Tageslichtnutzung und Kunstlichtsteuerung
  • Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung über Wärmepumpe
  • Ökologisches Abwasserkonzept mit Vakuumtechnik

Das Projekt wurde betreut und dokumentiert von Solarbau Monitor.
Bericht in EnergieEffizientes Bauen 3/2002

Banz + Riecks Architekten BDA, Bochum

AP Herr Jäger, SOLVIS GmbH & Co. KG, 38112 Braunschweig

Objekt Erweiterung 2. Bauabschnitt mit insgesamt ca. 6.500 m². Einsatz eines Saisonalspeichers mit einem Volumen von 100.000 l, Beibehaltung des Nullemissions-Ansatzes aus dem 1. Bauabschnitt, Erweiterung der Photovoltaikanlage auf ca. 400 kW 

Unsere Leistungen Energiekonzept, EnEV, Raumklimasimulation, TGA-Planung & Bauüberwachung
Fertigstellung 2010
AP Herr Herkel, Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, 79110 Freiburg
Monitoring Verwaltungsgebäude der Fa. Pollmeier (Temperaturen, Energieverbrauch, Nutzerakzeptanz)
Unsere Leistungen Aufbau einer Messwerterfassungsanlage, Auswertung der wichtigsten Kenndaten des Bauvorhabens (Temperaturen, Energieverbrauch, Nutzerakzeptanz) während der ersten beiden Betriebsjahre
Fertigstellung 2004

gerstner architekten + partner, Heidelberg

  

Modellsanierung Blaue Heimat (DENA Modellvorhaben) / Heidelberg

AP Herr Bresinski, GGH Heidelberg, 69115 Heidelberg
Objekt Sanierung 40 WE, hochwertiger Dämmstandard (Heizenergiebedarf < 21 kWh/m²a) mit Blockheizkraftwerk, Lüftungsanlage mit WRG, uvm.
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung
Fertigstellung 2006

 

Hochwertige Sanierung eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt 56 WE im sozialen Wohnungsbau. Im Rahmen der Sanierung erfolgte eine deutliche Vergrößerung der Wohnungen. Nach Sanierung sind 40 WE (teilweise als Maisonette-Wohnungen) mit einer Gesamtnutzfläche von 3.400 m² vorhanden. Die Grundrisse wurden vollständig überarbeitet, das Gebäude wurde bis auf die Rohbausubstanz entkernt und vollständig neu installiert (Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektro). Trotz geringer Raumhöhe (2,42 m) konnte eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ohne Beeinträchtigung der Wohnräume installiert werden.

Architekturbüro Guido Epp, Schallstadt

AP Herr Prof. Bollin, FH Offenburg, 77652 Offenburg
Objekt Büro- und Verwaltungsgebäude
Unsere Leistungen Aufbau einer Messwerterfassungsanlage, Bereitstellung der wichtigsten Kenndaten
Fertigstellung 2007

© GAP

Seoul Zero Emission / Seoul (Süd-Korea)

AP Herr Dinkel, Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme, 79110 Freiburg
Objekt Neubau eines Ausstellungsgebäudes im Null-Emissionsstandard in Seoul, Süd-Korea, 3.000m²
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung, Qualitätssicherung Bauleitung
Fertigstellung 2012

Mehrfamilien-Passivhaus Wohnen und Arbeiten (Walter-Gropius-str. 22) / Freiburg

AP Herr Lange (Bauherr), 79100 Freiburg
Objekt Mehrfamilienhaus, 20 WE, 1450m², Klein-BHKW, Solaranlage, Lüftungswärmerückgewinnung, 80% CO2-Einsparung gegenüber Neubauvorhaben
Unsere Leistungen Energiekonzept, Tageslicht- und Raumklimasimulation, Forschungsbegleitung
Fertigstellung 1999
  • Mehrfamilienhaus mit 20 Wohneinheiten
  • 80% CO2-Einsparung bei nur 7% Mehrkosten
  • Heizenergiebedarf von unter 15 kWh/m2a
  • Kompakte Bauweise
  • überdurchschnittlicher Dämmstandard
  • "Superverglasung", kF= 1,0 W/m2K, g= 0,60
  • Wärmeversorgung über Klein-BHKW (5.5 kWel.) in Kombination mit einer thermischen Solaranlage
  • Photovoltaikanlage
  • Abwassersystem mit Vakuumtoiletten

Architekturbüro Schröder & Kamm, Essen

Ein Monitoring der Raumluftwerte verdeutlicht, dass in den Bestandsgebäuden ohne Lüftungsanlage, die durchschnittliche CO2-Konzentration mehr als 3-fach über dem Grenzwert für „mäßige Raumluftqualität“ und damit deutlich oberhalb jedes normierten Grenzwertes liegt. Die Einhaltung des Mindeststandards hinsichtlich
der CO2-Konzentration ist jedoch eine Grundvoraussetzung um die Leistungsfähigkeit, Konzentration und das Wohlbefinden der Schüler und Lehrer sicher zu stellen. Die Überschreitung der CO2-Konzentration trat bei den durchgeführten Messungen bereits ca. 18 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde ein. Damit wird deutlich, dass vor Unterrichtsbeginn sowie zur Mitte einer Unterrichtsstunde (nach ca. 20 Minuten) kräftig gelüftet werden sollte (jeweils ca. 5 Minuten Querlüftung).Die insgesamt besten Ergebnisse werden somit erreicht, wenn, wie beim Neubauvorhaben erfolgt, eine Lüftungsanlage mit Feuchterückgewinnung für eine dauerhaft gleichbleibende gute Raumluftqualität sorgt.

Passivhaus-Schule / Essen

AP Herr Friedrich, Stadt Essen Immobilienwirtschaft, 45127 Essen
Objekt Erweiterung eines Gymnasiums in Passivhausbauweise, ca. 4.000m²
Unsere Leistungen Energiekonzept, Bauphysik, EnEV, TGA-Planung & Bauüberwachung, Begleitung, Raumklimauntersuchung, Monitoring, Zertifizierung durch das PHI
Fertigstellung 2011

Beim Gymnasium Überruhr handelt es sich um das erste Schulgebäude im Passivhausstandard, der Stadt Essen. Die solares bauen GmbH ist verantwortlich für die Konzeption des Passivhausstandards inkl. Nachweisführung bis zur möglichen Zertifizierung durch das Passivhausinstitut sowie für die Planung und Bauüberwachung der technischen Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8.

Das Gebäude umfasst insgesamt 25 Klassenräume, davon 12 Fachklassenräume (Physik, Chemie, Biologie, Werken, Informatik) mit Nebenräumen. Weiterhin wurden ein Ganztagsbereich sowie die Essenversorgung inkl. Cafeteria für die gesamte Schule (Neubau und Bestand) eingerichtet.

Neben den üblichen Leistungen für die o.g. AG erfolgte die Planung aller Erschließungsmaßnahmen (Gasversorgung, Schmutz- und Regenwasser, Frischwasser, Elektro). Die Lage des Baufeldes erforderte die vollständige Umverlegung der vorhandenen Erschließung sowie den Aufbau einer neuen Erschließung bei laufendem Schulbetrieb.

Die wesentlichen Merkmale hinsichtlich des Einsatzes regenerativer Energien und Energieeffizienz sind:

  • Passivhausstandard (zertifizierungsfähig in Abstimmung mit Passivhausinstitut) - Annähernd Null-Emissions-Standard: Der verbleibende Primärenergiebedarf wird zu 63% durch die PV-Anlage auf dem Dach gedeckt. Gegenüber dem Bestandsgebäude wurde der Primärenergiebedarf für Heizung, Warmwasser und Elektro um 92% gesenkt (siehe nebenstehende Grafik).Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 45 kWp (regenerative Energie).
  • Lüftungsanlagen entsprechend Anforderung des Passivhaus-Standard als ALU-Block-WT sowie als Kreuz-Gegenstrom-WT.
  • Kraft-Wärme-Kopplung: Die Anlage wurde in das nebenstehende Bestandsgebäude eingebaut und versorgt u.a. das Neubauvorhaben über eine Nahwärmezuleitung. Deckungsanteil KWK: ca. 90%.
  • Nachtlüftung über Oberlichter und Unterstützung über Lüftungsanlagen.
  • Permanentlüftung der Gefahrenstoffschränke durch den Bau einer Prototypen-Lüftungsanlage aus Kunststoff für den Bereich der Chemieschränke inkl. 80% WRG, da kein marktgängiges System vorhanden war.
  • GLT mit ca. 450 Datenpunkten, bacnet-fähig, Internet-Bedienung (WEB-fähig) über internes Netzwerk, Fernüberwachung KWK und Lüftung.
  • Vollständige Erneuerung bzw. Umverlegung der Erschließung (Schmutzwasser, Regenwasser, Frischwasser, Elektro, Nahwärme).

 

 

Tunibergschule / Opfingen

AP Herr Klauser, Energie- und Gebäudemanagement Freiburg, 79114 Freiburg
Objekt Heizungssanierung mit Blockheizkraftwerk (2*20 kWel.)
Unsere Leistungen Energiekonzept, TGA-Planung & Bauüberwachung, Monitoring
Fertigstellung 2013