Bauphysik

Moderne, energiesparende Gebäude erfordern exakte Ausführungsdetails.

solares bauen berät zu den Themen:
Wärmebrücken, Luftdichtheit, Wärmedämmung, Verglasungen, passive Solarenergienutzung uvm.

Blower Door Messung / Luftdichtheit: Luftundichtheiten in Fassaden, bei Fenstern und Anschlüssen führen zu unangenehmen Zugerscheinungen, zu Feuchteschäden sowie zu unnötig hohem Heizenergiebedarf. Eine luftdichte Gebäudehülle zählt deshalb zu den wichtigsten Anforderungen an eine hochwertige Bauweise.

Um die Qualität eines Gebäudes zu prüfen, führen wir BLOWER DOOR MESSUNGEN durch. Die Messungen erfolgen durch unseren zertifizierten Prüfer mit mehr als 10jähriger Erfahrung. Bei der BLOWER DOOR MESSUNG wird ein Unterdruck im Gebäude erzeugt. Dies ermöglicht es Leckagen in der Gebäudehülle sichtbar zu machen. Entsprechend der Ergebnisse beraten wir bei der Auswahl der Produkte und unterstützen Bauherr und Architekt bei der Ausführung der Luftdichtung.

Referenzbeispiel

Baugruppe Kleehäuser (Zerohaus) / Freiburg

Dampfdiffusion

Bei denkmalgeschützten Gebäuden besteht oftmals das Problem, dass die Außenwände nur von innen gedämmt werden können. Auch wenn die Innendämmung immer nur die zweitbeste Lösung darstellt, so kann doch mit modernen baubiologisch verträglichen Materialien eine deutliche Verbesserung des Wärmeschutzes erreicht werden.

Referenzbeispiel
IT-Factory / Heidelberg (Energiekonzept & Raumklimasimulation)

Dynamische Gebäudesimulation & Raumklimaanalyse

Mit Hilfe von Computersimulationen können Wärme- und Kältebedarf sowie Raumkomfort und Raumtemperaturen bereits in der Vorplanungsphase prognostiziert werden. Dies erlaubt es ein Optimum zwischen technischer Ausstattung, baulichen Maßnahmen und Raumkomfort zu erzielen.

Mit Unterstützung der Gebäudesimulation können folgende Fragestellungen geklärt werden:

  • Welche Temperaturverhältnisse ergeben sich, wenn vollständig auf Kühlung verzichtet wird.
  • Anordnung, Ausmaß und Qualität von Glasflächen und Oberlichtern.
  • Optimierung von Gebäudemassen: Welche Vorteile ergeben sich durch die Aktivierung von Gebäudemassen, welche Massen sind zu aktivieren.
  • Abschattungssysteme und Regelkonzept für Abschattung.
  • Kühlung durch natürliche Lüftung mittels Nachtlüftung (falls möglich).
  • Kühlung durch geothermische Systeme: Grundwasser / Erdsonden.
  • Konzeption eines Regelkonzeptes zur Steuerung der passiven Kühlung (Lüftungsklappen, Ventilatoren, Abschattungssysteme, Beleuchtung).
  • Wirtschaftlichkeit des Einsatzes unterschiedlicher Kühlsysteme wie kombinierte Fußbodenheizung/Kühlung, Deckenheizung/Kühlung bzw. Einsatz von Konvektorheizung/Kühlung.
  • Einfluss von Klimaveränderungen durch den Einsatz verschiedener Klimadatensätze (Testreferenzjahre, Extremklimajahre)

und vieles mehr.

Die Computersimulationen werden mit dem dynamischen Mehrzonen-Modell TRNSYS durchgeführt.

Wärmebrücken

Energiesparende Gebäude sollten möglichst wenige Wärmebrücken aufweisen. Je nach Einbau können Wärmebrücken zu erheblichen Schimmelpilzproblemen führen. Manchmal können Wärmebrücken aber auch überschätzt werden, so dass deren Vermeidung zu hohen Kosten bei nur sehr geringer Energieeinsparung führt. Wir helfen bei der Entwicklung von Details und bewerten die Problematik der Kondensatbildung (Schimmelpilzgefahr) sowie die mögliche Energieeinsparung.

Einzelnachweis für Wärmebrücken beim Passivhaus

 

Bei der Berechnung von Passivhäusern müssen alle Wärmebrücken optimiert und einzeln nachgewiesen werden. Unsere zertifizierten Passivhausplaner unterstützen Bauherrn und Architekten bei der Optimierung und der Berechnung der Wärmebrücken.

Einzelnachweis für Wärmebrücken bei KFW-Effizienzhäuser

Hochwertige KFW-Effizienzhaus-Standards können insbesondere dann wirtschaftlich und preiswert realisiert werden, wenn statt dem pauschalen Wärmebrückenzuschlag von 0,05 oder 0,10 W/m²K ein Einzelnachweis der Wärmebrücken erfolgt. Durch den Einzelnachweis kann eine wirtschaftliche Optimierung zwischen investivem Aufwand bei der Wärmebrückenvermeidung und entsprechendem Aufwand bei Verglasungen, Wärmeschutz und Lüftungsanlagen erfolgen.

Referenzbeispiele
Fuhrmannsgasse / Hochdorf

Bahnstadt, Baufeld W1.5 (Neubau Wohnanlage im Passivhaustandard) / Heidelberg

Bahnstadt, Schwetzinger Terrasse, Baufeld W6 (8 Mehrfamilienhäusern & 8 Reihenhäusern in Passivhausbauweise) / Heidelberg

Tageslicht: Planung & Messung

Tageslicht sorgt für natürliche und angenehme Beleuchtung. Darüber hinaus können Energie und Betriebskosten eingespart werden, wenn Räume mittels Tageslicht statt über Kunstlicht beleuchtet werden. Anhand von Simulationsrechnungen können wir die Tageslichtverhältnisse im Gebäudeentwurf exakt vorhersagen und optimieren.

Referenzbeispiele

Neuer Campus der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH / Frankfurt
Hettich Fabrikgebäude C2, B7, Hettich ONI (Vlotho) / Kirchlengern
Fa. Athmer & Athmer Fingerschutz Neubau von Büro- und Produktionsgebäude / Arnsberg

Numerische Strömungssimulation (CFD)

Mit der numerischen Strömungssimulation kann man z.B. vorhersagen, ob z.B. die Planung der Belüftung einer Halle oder von offenen Büroräumen auch überall für eine gute Luftqualität sorgt oder ob es z.B. zu unerwünschten Zugerscheinungen kommt. So kann man vorab sicherstellen, dass ein bestimmtes Lüftungskonzept auch funktioniert.

In Kooperation mit der http://www.htco.de/

Referenzbeispiel

Neuer Campus der Frankfurt School of Finance & Management gGmbH / Frankfurt